Freitag, 24. August 2007

So schön ist die Uckermark

Gestern haben wir die Gelegenheit genutzt und zwischen zwei Gewittertagen ein Stück Sommer ergattert. Warum also nicht endlich die langgeplante Radtour durch die alte Heimat machen?

Wenn man früh genug aufsteht, kann man um 8.34 (Abfahrt) den Regionalzug von Berlin Hauptbahnhof (tief) nach Wilmersdorf (Angermünde), Ankunft 9.40 Uhr, erreichen.
Das Ticket kostet mit Bahncard 25 ca 17 Euro, plus 2 x 2,70 Euro fürs Fahrrad. Dann radelt man einmal rund um den Oberuckersee und den Unteruckersee:


Zuerst wunderbar bergab nach Suckow (Erbbegräbnis der Arnims), über Fergitz (Kunst und Hohenzollerntaufen in der Dorfkirche) und Potzlow/Strehlow (leidet immer noch unter dem Mord) nach Zollchow und dann Röpersdorf (Verzehr des mitgebrachten Picknicks mit Blick auf den "ungewöhnlich schlanken Kirchturm).
Von dort ist es nicht mehr weit bis Prenzlau (Marienkirche, Dominikanerkloster).

(Im Zweiten Weltkrieg zerstörtes Gewölbe von St. Marien, mit neuem Dach)

Fährt man dann weiter östlich um den Unteruckersee, kann man im flachen Wasser Baden an einer der zahlreichen Badestellen, zusammen mit Uckermärkern und allerlei Wasservögeln.

(Kormorane am Ufer des Unteruckersees, östlich von Prenzlau)

Weiter gehts auf einem Damm durchs Vogelschutzgebiet (das ist ausdrücklich erlaubt!), bis man auf wohlgeteerten Straßen über Seehausen nach Warnitz gelangt. Dort ist die Badestelle tiefer, aber auch kälter.
Pünktlich um 18.14 Uhr steigt man wieder in den Zug nach Berlin. Ankunft am Hauptbahnhof um 19.30 Uhr. Die Tour beträgt ungefähr fünfzig Kilometer und ist auch für untrainierte Gestalten gut zu schaffen, vorausgesetzt sie haben Mitradler mit soviel Geduld und Zuspruch wie ich...

Wer sagt, ganz Brandenburg sei flach und eine Streusandbüchse? Stimmt nicht!
Zumindest die Uckermark ist allemal sehr schön !

(schöne Uckermark)


Und die Radwege werden auch immer besser - größtenteils sogar asphaltiert, und auch gut beschildert.
Ich sollte so eine Radtour wohl öfter machen. Das gibt auch besseres Sitzfleisch als die ewige Schreibtischhockerei.

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